Wirtschaften zum Wohl aller

Die Sparda-Bank München engagiert sich konsequent für einen Wandel in der Gesellschaft. Die Gemeinwohl-Ökonomie setzt sich für eine
neue Wirtschaft ein: sozial, gerecht und nachhaltig. Dabei steht das Wohl aller im Mittelpunkt.

Wirtschaft der Zukunft

Das Ziel: Ein neues Wirtschaftssystem, das niemanden zurücklässt.

Buchtipp

Die Grundzüge des alternativen Wirtschafts-
modells beschreibt Christian Felber in „Gemeinwohl-Ökonomie“. Das Buch ist im Deuticke Verlag erschienen und hat rund 200 Seiten.

 

Linktipps

Wenn Sie mehr zur allgemeinen Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung erfahren möchten, klicken Sie hier. Informationen zum Verein in Bayern finden Sie hier.

 

Video: Eine ausgezeichnete Idee

Der Zeitverlag verlieh Christian Felber im März 2017 für sein Gemeinwohl-Ökonomie-Konzept den ZEIT WISSEN-Preis. Das Video sehen Sie hier.

Mehr zum Unternehmensleitbild

lesen Sie hier.

ie Gemeinwohl-Ökonomie unterscheidet sich von anderen Wirtschaftsformen dadurch, dass sie Fairness und Zusammenarbeit in den Mittelpunkt rückt.
Es zählt nicht allein das Wohl einzelner Personen oder Interessengruppen, sondern stets das Wohl der gesamten Gesellschaft. Die Idee ist, dass Unternehmen miteinander statt gegeneinander arbeiten und Erfolge erzielen, die nicht zulasten anderer gehen. Die theoretische Grundlage dafür bilden die Thesen des österreichischen Wirtschaftsjournalisten Christian Felber.

 

Zentrale Werte in der Gemeinwohl-Ökonomie sind Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz.
Auf diese Ziele hat sich 2010 eine Gruppe von Unternehmen geeinigt, zu der auch die Sparda-Bank München zählt. Sie möchte verantwortungsvoller agieren als andere und ist die erste – und bislang einzige – Bank, die nach den Grundsätzen der Gemeinwohl-Ökonomie wirtschaftet.

 

Das Gemeinwohl als gesellschaftliches Ziel ist übrigens auch in der bayerischen Verfassung festgeschrieben. Artikel 151 besagt: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“

 

Unternehmenskultur der Achtsamkeit

In einer Welt, in der Menschen oft auf ihre Nützlichkeit reduziert werden, schafft die Sparda-Bank München mit der Unternehmenskultur der Achtsamkeit einen Gegenpol. Ein wichtiger Grundsatz besteht in der Akzeptanz und Wertschätzung der Mitarbeiter. Sie werden nicht als funktionierende Maschinen betrachtet, sondern als individuelle Organismen, die sich entsprechend ihren Talenten einbringen. Ihr Wohlergehen wird nicht durch das Erreichen von Umsatzzielen bestimmt, sondern unabhängig davon als zentrales Gut angesehen. Die große Vision: Menschlichkeit und Ökonomie sollen miteinander harmonieren. Bei der Sparda-Bank München sind Rücksichtnahme, Wertschätzung und Gleichberechtigung deshalb keine leeren Worthülsen, sondern gelebte Bestandteile des täglichen Miteinanders – einem Miteinander auf Augenhöhe. (siehe Video)

 

Von der Theorie in die Praxis

Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potenzial entfalten, werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten. Die Sparda-Bank München unterstützt ihre Mitglieder umfassend bei diesem Prozess. Als Potenzial- und Lebensbank der Zukunft weitet sie ihren wirtschaftlichen Förderauftrag auch auf die persönliche Förderung ihrer Mitglieder aus.

 

Die Sparda-Bank München unterstützt seit 2011 die Gemeinwohl-Ökonomie und hat bereits drei Bilanzen veröffentlicht. „Wir haben nicht nur eine wirtschaftliche Verantwortung, sondern auch eine gesellschaftliche“, betont der Vorstand.

 

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     „Es ist Zeit, etwas in unserem Wirtschaftssystem zu verändern – zum Wohle aller.ˮ

    Erfolg muss unter fairen Bedingungen entstehen

    Die Entwicklungen der vergangenen Jahre mit der Finanzkrise sowie der Schulden- und Eurokrise hatten zur Folge, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Viele Menschen in unserer eigentlich so wohlhabenden Gesellschaft leben am Existenzminimum. Auf der anderen Seite werden überdimensionierte Gehälter und Boni gezahlt. Dieser Schieflage wollen wir nicht länger zusehen.

     

    Wir haben nicht nur eine wirtschaftliche Verantwortung, sondern auch eine gesellschaftliche. Durch die Rechtsform der Genossenschaft beziehen wir bereits eine klare Position: Die Sparda-Bank München gehört nicht Aktionären, sondern ihren Mitgliedern. Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt – sie zu fördern, ist unsere wichtigste Aufgabe. Trotz des schnellen Wandels der Gesellschaft bleibt der Solidaritätsgedanke auch in Zukunft die tragende Säule unseres Unternehmens.

     

    Unsere Mitarbeiter sollen das machen, was sie entsprechend ihren individuellen Stärken am besten können, sowie Beruf und Privatleben gut unter einen Hut bekommen.
    Wir übernehmen Verantwortung in der Region und fördern soziale Projekte. Durch unsere tägliche Arbeit wollen wir die Umwelt nicht belasten. Wir wollen Orientierungsstifter sein und andere dazu ermutigen, es uns gleichzutun. Die Werte der Gemeinwohl-Ökonomie sind für uns selbstverständlich.

     

    Warum gehen wir diesen Weg? Weil es Zeit ist, etwas in unserem Wirtschaftssystem zu verändern – zum Wohle aller.

Der Vorstand (von links): Ralf Müller (stellv. Vorsitzender), Hermann Busch, Helmut Lind (Vorsitzender), Petra Müller, Peter Konle.

Vorstand der Sparda-Bank München
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