Bäume pflanzen zum Gemeinwohl
Bäume pflanzen zum Gemeinwohl
Bäume pflanzen zum Gemeinwohl

Gemeinsam den Klimawandel stoppen: Die Sparda-Bank München pflanzt seit 2015 für jedes neue Mitglied einen Baum in Oberbayern. Das Engagement für Klima und Umwelt gehört fest zur  Unternehmensphilosophie der Bank.

Ein Baum für jedes neue Mitglied

Große Pflanzaktion: Sparda-Mitglieder bringen ihre Setzlinge unter fachlicher Anleitung eigenhändig in die Erde.

äume und Wälder sind ein wichtiger Lebensraum für zahllose Tiere und weitere Pflanzen, sie formen Böden, schützen das Klima, spenden Schatten und liefern den wertvollen Rohstoff Holz. Zudem sind sie ein Ort der Ruhe und Erholung für uns Menschen. Die Sparda-Bank München engagiert sich darum in besonderer Weise für den Erhalt der „grünen Lunge“ in der Region: In Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und den Bayerischen Staatsforsten hat die Genossenschaftsbank im Januar 2015 die Aktion: „Ein Baum für jedes neue Mitglied  ins Leben gerufen. Für jedes Mitglied, das erstmals ein Girokonto mit kostenloser Kontoführung bei der Sparda-Bank München eröffnet, wird seither in Oberbayern ein Baum gepflanzt.

 

Große Aufforstung bei Freising und im Eurasburger Wald

Mit ihrer jüngsten Baumpflanzaktion hat die Genossenschaftsbank bei Freising, in der Nähe von Schloss Lustheim, 6.700 junge Eichen in die Erde gebracht. Maria Reuther, Försterin im Forstbetrieb Freising, über die Aktion: „Mit den Setzlingen haben wir zusammen mit der Sparda-Bank München große Lücken geschlossen, die ein Käferbefall im Fichtenbestand hinterlassen hat. Die Eichen passen super zum Standort, stehen dank ihrer tiefen Wurzeln sehr sturmfest und können sich auch in trockenen Perioden gut mit Wasser versorgen.“ Auf ausgedehnte Trockenzeiten wie im Sommer 2018, so Maria Reuther, müsse man sich wohl auch in Zukunft einstellen. Ergänzt werden die Eichen durch einen natürlich nachwachsenden Bestand aus Ahorn, Buche und Linde. „Der dadurch entstehende Mischwald ist eine hervorragende Heimat für Vögel und Insekten, von denen es mittlerweile leider nur noch wenige gibt“, hebt die Försterin den großen ökologischen Mehrwert der Pflanzaktion hervor.

 

Im Eurasburger Wald nahe des Starnberger Sees haben wir gemeinsam mit zahlreichen Familien 10.000 Tannen gepflanzt. Die Tannen wurden bewusst ausgewählt, da der Wald teilweise durch Fichten dominiert wird. Aus einer Fast-Monokultur wird so ein gesunder Mischwald erwachsen, der besser mit dem Klimawandel umgehen kann. Tannen sind wichtig für den Waldbau und können lange Zeit im Schatten wachsen, um dann Lücken zu schließen. Zudem überstehen sie als Tiefwurzler auch Stürme.

B

Mehr als 79.000 Bäume in vier Jahren

Ob Buchen, Eichen, Wildkirschen oder Tannen – bislang wurden an acht Standorten insgesamt 79.780 Bäume gepflanzt. Ein besonderer Fokus lag dabei auch auf dem Hofoldinger Forst. Ein Orkan hatte das Waldgebiet im Jahr 2015 großflächig zerstört. Der Baumbestand des Hofoldinger Forsts ist durch Käferbefall und Stürme stark beschädigt. Kahlstellen machen dies im Waldgebiet bei Hofolding besonders deutlich. Für die Wiederbewaldung empfahlen die Experten der Bayerischen Staatsforste mit Tannen eine Baumart, die zu den stabilsten Baumarten heimischer Wälder zählt. Sie kann lange Zeit im Schatten wachsen, um Lücken zu schließen, und bietet vielen Tierarten einen Lebensraum. So können langfristig gesunde und vielschichtige Mischbestände entstehen.

 

Großer Aktionstag im Hofoldinger Forst

Zur neuen Aufforstung von 10.000 Tannen im Hofoldinger Forst im Landkreis München waren daher am Samstag, den 13. Oktober 2018, alle jungen Neumitglieder unter 18 Jahren und ihre Familien eingeladen, um ihren Baum eigenhändig in die Erde zu setzen. Insgesamt rund 200 Teilnehmer waren zu der Pflanzaktion im Wald auf dem Gemeindegebiet Brunnthal gekommen. Fachkräfte der Bayerischen Staatsforsten erklärten, worauf beim Pflanzen der neuen Tannen-Setzlinge zu achten ist. Zudem sorgten die Waldpädagogen der SDW für ein vielfältig gestaltetes Rahmenprogramm mit Informationen zu den Bäumen und Tieren des Waldes. Die Welt der Bienen wurde dabei durch Imker Sepp Hermann präsentiert.

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     „Wald gibt mir Ruhe und Gelassenheit
    zurück, er wirkt auf mich spannend
    und erholsam zugleich.ˮ

    Herr Prof. Dr.  Schölch, die Sparda-Bank München pflanzt für jedes neue Mitglied einen Baum, um die Umwelt zu schützen. Warum sind gerade Bäume so wichtig fürs Klima?

    Schölch: Bäume beeinflussen das Klima ganz entscheidend. Wenn sie wachsen, sammeln sie Holz an. Jahr für Jahr ein wenig mehr. Weil Bäume lange leben, bilden sich so enorme Mengen Holz. Auf der Fläche eines Fußballfeldes können leicht 500 Kubikmeter Holz stehen. Dieses einzigartige Naturmaterial besteht zu großen Teilen aus Kohlenstoff. Und der wird beim Wachstum im Rahmen der Fotosynthese aus der Atmosphäre entzogen. Das reduziert ganz konkret die Menge an Treibhausgas. Bäume atmen Kohlendioxid ein – das wir unter der chemischen Bezeichnung CO2 kennen –, bauen es zu Holzsubstanz um, halten es somit fest und atmen Sauerstoff aus. Bereits hier tun Bäume Gutes für uns. Wenn wir später einmal Holz ernten und es zu hochwertigen Bauteilen, wie etwa Balken, Brettern, Möbeln und Ähnlichem verarbeiten, verstecken wir Menschen gewissermaßen das von Bäumen eingefangene CO2. Erst beim Verrotten oder Verbrennen wird dieses Treibhausgas dann wieder frei.

    Was kann jeder Einzelne in seinem Alltag gegen den Klimawandel tun?

    Schölch: Sehr viel! Es gibt zahllose Möglichkeiten. Wir müssen aufpassen, dass uns die kommerzielle Werbung und das üppige Warenangebot nicht den Kopf verdrehen. Derzeit leben wir massiv über unsere Verhältnisse. Besinnen wir uns auf Besseres. Zuerst müssen wir uns klar darüber werden, dass wir sparsam mit Energie umgehen müssen, insbesondere wenn diese aus Erdölprodukten hergestellt wird. Denn darin steckt vor langer Zeit festgehaltenes CO2. Beim Autofahren und Fliegen beispielsweise gelangen große Mengen davon wieder in die Atmosphäre, ebenso beim Heizen mit Öl. Erneuerbare Energien, etwa Wind- und Sonnenenergie, sind besser. Bei den Baustoffen steht Holz ganz weit oben der klimafreundlichen Materialien. Möbel aus heimischem Holz sind für mich der Hit. Sie werden lachen, aber ich schreibe lieber mit einem guten Bleistift statt mit einem schlechten Kuli.

    Im Leitbild Ihrer Schutzgemeinschaft steht: „Wald ist nicht nur eine Sache der Bäume, sondern eine Sache der Menschen.“ Was bedeutet Wald für Sie ganz persönlich?

    Schölch: Ich fühle mich im Wald wohl und geborgen. Wald gibt mir Ruhe und Gelassenheit zurück, er wirkt auf mich spannend und erholsam zugleich. Der Gesang der Waldvögel lässt meine Fantasie erblühen wie in einem Konzert. Die saubere Luft, kühle Frische und die immer wieder neuen Lichteffekte verleihen dem Wald eine einzigartige Schönheit. Überall lebt etwas, überall wächst etwas nach. Im deutschen Wald wird Nachhaltigkeit gelebt. Das ist ein wahrer Schatz. Wir können ihn jederzeit frei betreten – das ist ein großes Glück. Wald ist für mich schlicht und einfach eine meiner Lebensgrundlagen.

Prof. Dr. Manfred Schölch, Vorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Bayern

Prof. Dr. Manfred Schölch, Vorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Bayern

Großer Aktionstag im Hofoldinger Forst

Zur neuen Aufforstung von 10.000 Tannen im Hofoldinger Forst im Landkreis München waren daher am Samstag, den 13. Oktober 2018, alle jungen Neumitglieder unter 18 Jahren und ihre Familien eingeladen, um ihren Baum eigenhändig in die Erde zu setzen. Insgesamt rund 200 Teilnehmer waren zu der Pflanzaktion im Wald auf dem Gemeindegebiet Brunnthal gekommen. Fachkräfte der Bayerischen Staatsforsten erklärten, worauf beim Pflanzen der neuen Tannen-Setzlinge zu achten ist. Zudem sorgten die Waldpädagogen der SDW für ein vielfältig gestaltetes Rahmenprogramm mit Informationen zu den Bäumen und Tieren des Waldes. Die Welt der Bienen wurde dabei durch Imker Sepp Hermann präsentiert.

Logo von der Initiative Plant-for-the-Planet

Mehr zur Initiative Plant-for-the-Planet erfahren Sie hier.

Plant-for-the-Planet

Über ihren Gewinn-Sparverein unterstützt die Sparda-Bank München vielfältige Initiativen und Projekte, die sich für den Schutz und Erhalt der Umwelt einsetzen. Ein Beispiel dafür ist „Plant-for-the-Planet“ , eine globale Aufforstungsaktion, die ausschließlich von Schulkindern koordiniert wird. Die jungen Umweltschützer rufen auf allen Kontinenten dazu auf, Bäume zu pflanzen und so der globalen Erwärmung und dem verschwenderischen Umgang mit den begrenzten Ressourcen entgegenzuwirken. Ihr Ziel: 1.000 Milliarden Bäume pflanzen zum Wohle der Welt.

 

Der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München fördert "Plant-for-the-Planet" bereits seit 2011. Die Fördergelder finden dabei regionale Verwendung und fließen in die Finanzierung von Klima-Akademien in Oberbayern. Die Veranstaltungen bilden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 14 Jahren zu Klimabotschaftern aus. In Workshops lernen die jungen Leute Wichtiges zur globalen Erwärmung und zu den Herausforderungen beim Umweltschutz. Außerdem üben sie, wie man Vorträge hält und ganz konkrete Pflanzaktionen organisiert.