Transparenz und Mitbestimmung

Demokratische Mitbestimmung ist bei der Sparda-Bank München bereits durch ihre Rechtsform garantiert. Ein weiteres hohes Gut ist Transparenz: Mitarbeiter diskutieren mit dem Vorstand auf Augenhöhe und werden in wichtige Prozesse eingebunden.

Die Vertreterversammlung ist das oberste Organ der Sparda-Bank München eG.

Entscheidungen gemeinsam treffen

Wassertropfen auf Holz

Mehr Transparenz:

Informationen zu den

Einlagen finden Sie hier.

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ie Sparda-Bank München ist eine Genossenschaftsbank – das demokratische Prinzip ist fest verankert. Gelebte Demokratie bedeutet für uns als Genossenschaft vor allem eins: den Mut, gesellschaftlichen Mangel zu beheben und sich für einen Werte- und Kulturwandel in der Gesellschaft einzusetzen.
Dabei müssen Werte nicht neu erfunden werden, es gibt sie schon. In Zukunft wird es verstärkt darum gehen, diese Werte in den Unternehmen und in der Gesellschaft auch zu leben.

 

Digitale Vertreterversammlung schließt Geschäftsjahr 2019 ab

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat die Sparda-Bank München ihre Vertreterversammlung im 90sten Jahr ihres Bestehens zum ersten Mal als digitale Veranstaltung durchgeführt. Dabei wurde der Verzicht auf Auszahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019 beschlossen. Hintergrund war die von der BaFin geäußerte Erwartung, im Zuge der Corona-Krise und der damit verbundenen Kapitalstärkung keine Dividenden zu zahlen. Die Vertreterversammlung folgte dem Beschlussvorschlag mit großer Mehrheit. Für das Geschäftsjahr 2020 ist geplant, der Vertreterversammlung 2021 eine Dividende in Höhe von 1,75 Prozent vorzuschlagen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit breiter Mehrheit für das Geschäftsjahr 2019 entlastet. Darüber hinaus stimmten die Vertreter u.a. über die vorgelegten Änderungen zur Satzung ab.

 

Vertreterversammlung auf neuen digitalen Wegen

Die erste digitale Vertreterversammlung der Sparda-Bank München eG ist auf große Resonanz gestoßen: An der Abstimmungsphase am 10. Dezember haben 201 der 231 Wahlberechtigten teilgenommen, was einer Wahlbeteiligung von 87 Prozent entspricht. Zuvor hatten die Vertreterinnen und Vertreter vom 3. bis 7. Dezember die Möglichkeit, über die digitale Versammlungsplattform Fragen zu stellen. Die Vertreterversammlung war ursprünglich für den 25. Juni 2020 als Präsenzveranstaltung geplant und konnte in dieser Form aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Helmut Lind, der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank München, fasst zusammen: „Der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch ist ein Grundpfeiler unserer Genossenschaft. Die Pandemie hat uns nun verständlicherweise zu einem neuen, digitalen Weg der Kommunikation mit unseren Vertreterinnen und Vertretern gezwungen. Wir sind sehr froh, dass wir die Versammlung in dieser herausfordernden Zeit gemeinsam zu einem Erfolg gemacht haben.“

 

Wahlen zum Aufsichtsrat

Zwei Aufsichtsratsmandate waren bei der Vertreterversammlung neu zu vergeben. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende Berthold Ottmann erneut in das Kontrollgremium der Bank gewählt. Monika Steiner stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Frau Steiner gehörte dem Aufsichtsrat der Sparda-Bank München seit 2011 an und hat in dieser Zeit die erfolgreiche Entwicklung der Sparda-Bank München eG mit begleitet. Aufsichtsrat und Vorstand bedanken sich herzlich für die langjährige und gute Zusammenarbeit bei Frau Steiner. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Thorsten Weinert.

 

Corona-Pandemie: Jetzt ist Vertrauen gefragt

Im Hinblick auf die andauernde Corona-Pandemie bekräftigte Helmut Lind, dass die Bank sich nicht nur mit den fiskalpolitischen Auswirkungen der Pandemie auseinandersetze, sondern aufgrund ihrer genossenschaftlichen Wurzeln auch mit den sozialen Komponenten: „In diesen Zeiten brauchen wir Vertrauen mehr als alles andere. Vertrauen in den Wandel, in die Transformation und in all das, was kommt. Als erste Gemeinwohl-Bank Deutschlands möchten wir den Einzelnen und die Gemeinschaft fördern und zu einem sinnstiftenden und gemeinwohlorientierten Handeln ermutigen.“

 

Mensch und Umwelt im Gleichgewicht

Die Sparda-Bank München beweist, dass sich wirtschaftlicher Erfolg und ein verantwortungsbewusstes Handeln harmonisch miteinander verbinden lassen. Deshalb steht sie mit all ihren Interessengruppen im kontinuierlichen Dialog. Hierzu gehören sowohl Vertreter, Aufsichtsrat, Mitglieder und Mitarbeiter, als auch Produktpartner, Vermittler und Lieferanten.

 

Unsere Mitglieder sind die Eigentümer unserer Bank

Mehr als Kunde sein: Wer sich für die Sparda-Bank München entscheidet, zeichnet in der Regel einen Genossenschaftsanteil (bis zu 50 sind möglich) und wird dadurch Mitglied einer starken Gemeinschaft. Das hat zahlreiche Vorteile. Zum einen ist die wichtigste Aufgabe der Sparda-Bank München, ihre Mitglieder zu fördern und stets in deren Sinn zu handeln. Aktionäre oder Großinvestoren, die zufriedengestellt werden müssen, gibt es nicht. Zum anderen kann jedes Mitglied die Geschicke der Genossenschaft über die Vertreterversammlung als oberstes Organ der Bank in wesentlichen Punkten mitgestalten – aktiv als Vertreter oder passiv über sein Wahlrecht.

 

Die Mitarbeiter entscheiden mit

Auch die Mitarbeiter leben Demokratie. So wählen sie alle drei Jahre drei Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat der Bank. Bei der Neubesetzung von Stellen haben sie ebenfalls ein Mitspracherecht: Wird eine Stelle ausgeschrieben, bekommt das Team die Gelegenheit, die Bewerber kennenzulernen und bei begründeten Bedenken ein Veto einzulegen.

 

Darüber hinaus können die Mitarbeiter auch in einer unserer Initiativen die Bank aktiv mitgestalten:

Aktiv ein Thema vorantreiben

Der Vorstand zeigt Offenheit

Echte Mitbestimmung ohne Transparenz ist nicht vorstellbar, denn nur wer gut informiert ist, kann auch wohlüberlegte Entscheidungen treffen. Deshalb bekommen die Abteilungen und Geschäftsstellen der Bank einmal im Jahr Besuch von einem Vorstandsmitglied, um wichtige Themen offen diskutieren zu können.

Auch mit anderen Interessengruppen steht die Sparda-Bank München im Dialog: Vertreter, Aufsichtsrat, Mitglieder, Produktpartner, Vermittler und Lieferanten – alles Menschen, die mit der Bank in Berührung stehen. Das ist ein Beispiel dafür, dass die Sparda-Bank Werte wie Mitbestimmung und Transparenz auch außerbetrieblich lebt.

 

Transparenz sorgt für Vertrauen

Auch im Hinblick auf ihre wirtschaftliche Situation zeigt die Sparda-Bank München Offenheit. Mitglieder, Mitarbeiter und andere Interessenten können die Eigenanlagen der Bank öffentlich einsehen (siehe links).